Welche Formen der Start-up-Finanzierung kommen für junge Unternehmen in Frage? (Teil 2)

Sonntag, 29. August 2010 15:26

Viele Gründerteams und Jungunternehmer sind bei der Frage nach der passenden Finanzierung ihres Start-ups überfragt. Vielleicht hilft die folgende Übersicht, welche Formen der Start-up-Finanzierung in Frage kommen. Dabei sind besonders Gründerfonds, Business Angels, Seed- und Early Stage Venture Capital-Investoren von Bedeutung.

In dem ersten Beitrag zu den möglichen Formen der Start-up-Finanzierung wurden die Einzelheiten der Gründerfonds vorgestellt. Der heutige Teil beschreibt Business Angels genauer.

Was ist ein Business Angel?

Als Business Angel (BA) beteiligt man sich in einer sehr frühen Phase an einem Unternehmen, das heißt bereits während der Gründung oder kurz danach. Dabei wird das Start-up nicht nur durch Kapital, sondern auch durch Know-How oder Kontakte unterstützt. Typische Kapitalinvestitionen von BA-Beteiligungen liegen zwischen 100.000 € und 1.000.000 €. Der Business Angel agiert neben seiner Tätigkeit als Aufsichts- oder Beirat meist als Coach. Dabei kommen ganz unterschiedliche Erfahrungen zum Tragen. Hier können Industriekenntnisse, Unternehmerqualitäten und klassisches betriebswirtschaftliches Wissen ebenso eine Rolle spielen wie Know-How in Produktentwicklung und Marketing.

Welcher Business Angel ist für ein Start-up geeignet?

Das Gründerteam sollte bei der Auswahl die folgenden Kriterien berücksichtigen, um einen passenden Kapitalgeber zu finden: Am Anfang muss geklärt werden, ob der Business Angel genügend Kapital zur Verfügung stellen kann. Hier reichen 10.000 € meist nicht aus, um ein Start-up bis zur ersten Venture Capital-Finanzierungsrunde zu unterstützen. Auch die konkrete Erfahrung und das Netzwerk des potenziellen Business Angels sollten hinterfragt werden. Kann er sich ausreichend um das Start-up kümmern? Hier lohnt sich der direkte Austausch mit anderen Gründerteams, die bereits Erfahrungen mit BA-Beteiligungen gemacht haben und die Frage, wie viele Investments ein Business Angel derzeit hat.

Wobei kann bzw. sollte eine Business Angel ein Start-up unterstützen?

Bereits in der Seed-Phase hilft der Business Angel bei der Organisation des Unternehmens sowie der Positionierung im Markt. Auch bei der Akquisition von Kundenkontakten und geeigneten Mitarbeitern kann das Start-up erste Hilfe erwarten. Nach einem erfolgreichen Markteintritt steht der Business Angel auch bei der Internationalisierung des Unternehmens beratend zur Seite. Da diese Expansion meist nicht ohne eine weitere Finanzierungsrunde zu realisieren ist, hilft der Business Angel oft bei der Suche nach zusätzlichen Investoren.

Da man über eine längere Zeit aneinander gebunden ist und eng miteinander arbeitet, ist auch das Bauchgefühl wichtig. Nur wenn man sich gegenseitig schätzt und `miteinander kann´, hat die Partnerschaft Aussicht auf Erfolg.

In der nächsten Kolumne erläutere ich, was es mit Seed- und Early Stage Venture Capital- Investoren auf sich hat.

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Die Gefahr, dass man als Investor den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht!

Mittwoch, 18. August 2010 20:34

Für ein Startup im Bereich E-Commerce, CleanTech, Green IT, CloudComputing und anderen „gehypten“ Bereichen kann es sehr schwierig werden, eine VC Finanzierung zu erhalten. Warum?

Es gab ein passendes Sprichwort in den Jahren 1999 und 2000:

Wenn die Bildzeitung schreibt „Kauft Aktien“ dann sollte man besser die Finger davon lassen.

Als VC Investor geht man mit überhitzten und vermeintlich überinvestieren Bereichen ähnlich um. Man ist quasi übervorsichtig. Vorsicht ist sicherlich nicht immer schlecht aber sie kann schnell in eine generelle Skepsis ausufern.

Irgendwie ist es ja auch verständlich, dass man als Investor zum Teil übersensibel reagiert, wenn man im einem Monat den X-ten Businessplan (Case) zum Thema CloudComputing oder SmartGrid erhält.

ABER – wir erinnern uns… Als Google die erste VC-Finanzierung bekam, dachte jeder, dass das Thema Web-Search abgehakt sei. Und wie wir heute wissen, war das Thema Web-Search eben doch noch nicht erledigt.

Was heißt das für uns als VC?

Auch wenn ein Bereich noch so überinvestiert und überhitzt scheint, wir schauen uns dennoch den Businessplan an. Man weiß nie!

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Twitter Weekly Updates for 2010-08-08

Sonntag, 8. August 2010 12:55

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Welche Formen der Startup-Finanzierung kommen für junge Unternehmen in Frage?

Sonntag, 8. August 2010 10:47

Die richtige Gründungsfinanzierung orientiert sich an einer Reihe von Fragen, die Ihr im Zuge des Businessplans klären solltet. Im Folgenden gebe ich eine Übersicht darüber, welche Formen der Startup-Finanzierung in Frage kommen – der erste Schritt um für Dein Unternehmen eine passgenaue Finanzierung zu entwickeln.

Wenn es darum geht, als Gründer oder Jungunternehmer an Kapital zu kommen, bieten sich einem unter anderem folgende Optionen:

  • Gründerfonds
  • Business Angel
  • Seed- und Early Stage Venture Capital Investoren

Fangen wir mit den Gründerfonds an.

Seed-Finanzierung war eine Zeit lang schwierig

High-Tech-Gründern blieb in den vergangenen Jahren meist nichts anderes übrig als sich aus den Quellen „Family, Friends & Fools“, oder aber aus staatlicher Förderung (z.B. tbg/KfW Frühphase) zu finanzieren. All diese Finanzierungsquellen reichten jedoch kaum aus, um aus einer Idee und/oder Technologie vermarktbare Produkte und Services zu entwickeln und so die Voraussetzung für eine nachfolgende Venture Capital-Finanzierung herzustellen. Die Venture Capitalisten zogen sich mehr und mehr aus der Seed-Phase mit ihren initialen Investments zurück. Kapitalbeschaffung wurde somit zu einem Dauerthema und ließ nicht wenige Gründer das eigentliche operative Geschäft – den Unternehmensaufbau – aus den Augen verlieren.

High-Tech Gründerfonds

Dies hat sich in den vergangenen Jahren geändert: Im August 2006 wurde beispielsweise der High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de) ins Leben gerufen. Der von der Bundesregierung und einigen Großunternehmen wie BASF, Deutsche Telekom und Siemens gemeinschaftlich finanzierte Fonds stellt bis 2011 272 Millionen Euro für High-Tech Gründer zur Verfügung. Unternehmen werden mit bis zu 500.000 Euro in einer ersten Finanzierungsrunde finanziert. Die Beteiligung erfolgt durch die Kombination einer direkten Beteiligung am Eigenkapital und einem „eigenkapitalnahen“ Darlehen (Wandeldarlehen). Der High-Tech Gründerfonds erhält 15 Prozent der Anteile am Unternehmen. Dieser hat dann die Möglichkeit, bei späteren Finanzierungsrunden (z.B. durch einen VC) das Wandeldarlehn in Eigenkapital zu wandeln und somit einen Verwässerungsschutz für seine initialen 15 Prozent Unternehmensanteile auszuüben. Für das Wandeldarlehen fallen jährlich zehn Prozent Zinsen an, die jedoch in den ersten vier Jahren gestundet werden können und somit zunächst keine Belastung für die Liquidität des Unternehmens darstellen.

Gründer bekommen mehr – müssen aber commitment zeigen

Um nun zu erreichen, dass nur jene Gründer in den Genuss einer Finanzierung kommen, die auch ernsthaft eine Unternehmensidee und den Unternehmensaufbau verfolgen, müssen 20 Prozent des von dem High-Tech Gründerfonds zur Verfügung gestellten Kapitals durch Eigenmittel der Gründer finanziert werden. Bei der Höchstförderung von 500.000 Euro werden somit für das Gründerteam immerhin 100.000 Euro fällig. Möglich ist jedoch, dass diese Eigenmittel zur Hälfte auch von Business Angels oder lokalen Beteiligungsgesellschaften aufgebracht werden können. Vor allem sollen auch andere Förderprogramme wie EXIST (www.exist.de) oder aber die Produkte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de ) mit einbezogen werden können.

Durchbruch und „VC-Reife“

Nachdem viele Förderprogramme und letztlich auch die Finanzierung durch Banken erst durch das Vorhandensein von Eigenkapital genutzt werden können, bestehen gute Chancen, durch die Bündelung dieser Mittel mit dem High-Tech-Kapital, Finanzierungsvolumina von bis zu einer Million Euro darzustellen. Eine Starthilfe, die den meisten Unternehmen zum  Durchbruch und anschließend zur sogenannten „VC-Reife“ verhelfen kann.

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Twitter Weekly Updates for 2010-08-01

Sonntag, 1. August 2010 12:55

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European Tech Tour Cloud & ICT 2.0 Summit

Sonntag, 1. August 2010 10:54

I have recently joined the Selection Committee for the European Technology Tour’s Cloud & ICT 2.0 Summit, which will be held on 17th and 18th November 2010 in Switzerland (Lausanne and Geneva).

The European Tech Tour Association (ETT) was launched in 1998, with the goals of promoting European entrepreneurship and providing a platform for entrepreneurs and investors to meet.

Regional Tech Tours (focused on one or more countries) and Vertical Summits (European-wide, focusing on a particular industry segment) are invitation-only events organised by and for venture capitalists, entrepreneurs and selected corporates:

  • For the 30 selected entrepreneurs, an ETT Summit represents a unique opportunity to present to an audience of high quality investors with the objective of obtaining financing;
  • For the investors, it is a way to meet a large number of pre-screened, high quality investment opportunities over two days;
  • For all delegates, it is an opportunity to meet a sector’s or a country’s most promising start up and growth stage companies and to network with investors and corporates.

Since 1998, more than 45 successful events have taken place (two regional, two vertical per year), with an average audience of 100-150 delegates. Each year, more than 1,000 companies are screened through the selection process.

The 2010 ETT Cloud & ICT 2.0 Summit  is the first ETT Vertical Summit covering all aspects of Cloud Computing innovation (including Infrastructure as a Service, Platform as a Service and Software as a Service) and related technologies.

The aim of the Selection Committee, which consists of 15-20 panellists principally drawn from the venture capital industry, is to encourage promising companies to submit information to the Selection Committee, and then to evaluate that information in a standardised way.

If you want to register your company (start-up) – feel free to click here

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Gibt es ein Sommerloch bei Venture Capital Investoren?

Samstag, 31. Juli 2010 9:32

In welchem Zusammenhang habe ich den Begriff Sommerloch bereits gehört?

Im B2B-Vertrieb spricht man oft vom Sommerloch – Einkäufer und Entscheider sind nicht erreichbar und Einkaufsentscheidungen werden in den Herbst verschoben.

Es gibt das sogenannte politische Sommerloch – da es keine richtigen und relevante News gibt, wird über Nebenkriegsschauplätze berichtet und Hinterbänkler erheben das Wort zu Themen, um auch mal in den Medien zu sein.

Generell habe ich mich schon immer gefragt, ob dieses vermeintliche Sommerloch wirklich existiert oder eher herbei geredet wird. Wenn alle Denken, dass es ein Sommerloch gibt und dementsprechend handeln (nämlich nicht handeln), dann entsteht auch ein Sommerloch – ein Vakuum durch Nichtstun.

Kein Entscheider ist den gesamten Sommer über im Urlaub. Mehr als 2-3 Woche macht doch niemand frei.

Nun höre ich aber immer öfter, dass es sogar bei Venture Capital Investoren ein  Sommerloch geben soll. Habe dann gleich mal bei uns im Büro nachgeschaut und habe keine Loch entdecken können. Ja, auch wir machen mal Urlaub. Aber nicht alle zusammen und nicht alle auf einmal. Auch im Sommer schauen wir uns Business Cases an. Vielleicht gibt es im Sommer sogar manchmal mehr Zeit als im Frühling und Herbst, wenn sehr viele Messen und Konferenzen stattfinden.

An alle Gründer und VC-Suchende:

Ihr braucht nicht bis zum Herbst warten!

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Startup School

Freitag, 30. Juli 2010 11:07

Startup School is an open university for entrepreneurs from around the world. Watch recordings or organize live virtual events with like minded founders and experts.

I am going to share some of my experiences on Sunday 1st of August 2010 at 9am PT till.

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Twitter Weekly Updates for 2010-07-25

Sonntag, 25. Juli 2010 12:55

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Twitter Weekly Updates for 2010-07-18

Sonntag, 18. Juli 2010 12:55

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