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Startup- und VC-Panel beim Entrepreneurs Club in Berlin

Sonntag, 15. Mai 2011 17:08

Am 11. Mai wurden ich auf ein Panel vom Entrepreneurs Club in Berlin eingeladen. Das Panel setze sich aus verschiedene Startup-Gründer und VC-Investoren zusammen. Im Auditorium befanden sich ca. 70 Unternehmer und zukünftige Gründer. Die Veranstaltung fand im Frannz Club in der Kulturbrauerei statt.

Die Veranstaltung sollte dazu beitragen die Dos & Don’ts im Umgang mit VCs zu diskutieren.

Wie kommt man als Unternehmer an einen VC ran?

Wann sollte man mit der Suche nach Kapital starten?

Welche Startups sind für einen VC interessant?

Was kann ein VC für das Startup tun?

Auf welche Klauseln im Investment-Vertrag sollten Unternehmer besonders achten?

Welche Vor- und Nachteile haben Finanzierungsrunden, die in Tranchen mit Mile-Stones durchgeführt werden?

Für mich als VC war es sehr interessant die Erfahrungen, Meinungen und Erwartungen von verschiedenen Gründern zu erfahren. Außerdem habe ich viele neue Unternehmer und deren Cases kennen gelernt.

Der Entrepreneurs Club hat eine erstklassige Veranstaltung organisiert. Die Diskussion was nicht wachsweich wie so viele andere Panel-Diskussionen sonder es wurden Fragen aus Sicht von Unternehmern und aus Sicht von VCs besprochen.

Thema: Entrepeneurs, Investments, Know-how, Startups, Venture Capital | Kommentare (1) | Autor: Olaf

Wie arbeitet eigentlich ein VC?

Samstag, 19. März 2011 18:04

Als ich noch selber Unternehmer und Gründer von Startups war, habe ich mich bei den Gesprächen mit VCs und bei den diversen VC-Runden oft gefragt, wie die internen Abläufe beim VC ausschauen. Heute kenne ich beide Seiten des Tisches und weiß aus eigener Erfahrung, wie ein VC arbeitet. Vielleicht hört sich er der Ablauf sehr strukturiert an und fast überorganisiert.

Ich kann aber jeden Gründer beruhigen: Trotz des strukturierten Vorgehens können wir sehr schnell entscheiden. Die Struktur ist einfach sehr wichtig, um nichts zu übersehen.

Wie also entscheiden Venture Capital Unternehmen, ob eine Geschäftsidee es wert ist, in sie zu investieren? Wie geht ein Venture Capital-Investoren vom Zeitpunkt, an dem ein Businessplan eintrifft, bis hin zum Abschluss der Finanzierungsrunde vor?

Geht es darum zu entscheiden, ob in ein Unternehmen mit einer bestimmten Geschäftsidee investiert wird, handeln Venture Capital-Investoren vom Eingang des Businessplans an bis zum Abschluss der Finanzierungsrunde anhand einer festen Struktur:

  • Sie nehmen nach Eintreffen des Businessplans, eine erste Beurteilung vor.
  • Anschließend folgt eine systematische und detaillierte Analyse, die Due Diligence.
  • Zum Schluss kommt es zur Strukturierung der Finanzierungsrunde.

Beginnen wir damit, die Vorgehensweise nach Eintreffen des Businessplans zu beschreiben und darzustellen nach welchen Schritten die Beurteilung erfolgt:

Erfassen des Inhalts

Im Monat erreichen einen Venture Capital-Investor in Deutschland  zwischen vierzig und hundert Businesspläne, die bevorzugt per E-Mail entgegengenommen werden. Die Businesspläne werden anschließend in einer Deal-Flow-Datenbank erfasst, um alle Deals in einem strukturierten Prozess zu analysieren und zu evaluieren.

Anschließende Kategorisierung

Nachdem Investmentmanager sich mit dem Inhalt des Businessplans vertraut gemacht haben, gilt es den Business Case, zu evaluieren. Dabei prüfen die Investoren, ob die Geschäftsidee im Investment-Fokus liegt. Also, ob der potentielle Kapitalnehmer in einer Industrie aktiv ist, die das Venture Capital-Unternehmen fokussiert. Wichtig ist auch, ob das Unternehmen im angestrebten Investment-Gebiet des Venture Capital Investors ansässig ist, Darüber hinaus ist zu klären, ob sich das Unternehmen gerade in einer der Finanzierungsphasen, in die das Venture Capital-Unternehmen investiert, befindet. Ist es demnach beispielsweise im Seed- oder Early-Stage anzusiedeln?

Konsequenz der Kategorisierung

Trifft einer dieser Punkte nicht zu, wird der Investmentmanager den Businessplan nicht weiter verfolgen. Anschließend gilt es, die Geschäftsidee zu kategorisieren und dabei eine erste Bewertung vorzunehmen. Der Aufbau der Kategorien variiert innerhalb der verschiedenen Venture Capital-Unternehmen. Target Partners verwendet beispielsweise die Stufen eins bis drei, wobei eins als sehr interessant und drei als nicht interessant gilt. Cases, die die Stufe eins oder zwei erreicht haben, werden evaluiert.

Evaluierung des Business Cases

Der Venture Capital-Investor nimmt in diesem Zusammenhang erste Untersuchungen auf, um diese anschließend zu bewerten. Dabei erfolgt die Prüfung des Business Cases gemäß unterschiedlicher Faktoren.

Markt, Produkt & Technologie, Kunden, Wettbewerb – der erste Teil der Evaluierung

Ein Faktor bei dieser Evaluierung, ist der Markt. In diesem Punkt stellt sich die Frage, wie hoch der Bedarf der Dienstleistung oder des Produktes des Unternehmens auf dem Markt ist. Auch müssen sich die Investoren fragen, wie groß der bereits bestehende Markt auf diesem Unternehmensfeld ist. Wie viele potentielle Nutzer sind eigentlich wahrscheinlich und wie hoch ist in diesem Zusammenhang der erzielbare Umsatz?

Ein weiterer Faktor ist das Produkt und die damit verbundene Technologie. Für die Investmentmanager muss klar sein, ob das Produkt funktionsfähig ist und ob es bereits eingesetzt werden kann. Ein anderer und sehr entscheidender Aspekt, sind die Kunden. Dabei ist zu klären, ob bereits ein Kundenstamm existiert. Trifft dies zu, gilt es zu klären aus welcher Zielgruppe sich dieser zusammensetzt.

Venture Capital-Investoren interessieren sich unter anderem besonders für den Wettbewerb. Hierbei stellt sich die Frage, ob es generell Mitbewerber gibt. Ist das der Fall, muss klar sein durch welche Wettbewerbsvorteile sich das Unternehmen von bereits bestehenden Unternehmen abgrenzen kann. Außerdem prüfen die Investmentmanager, wie nachhaltig dieser Vorteil überhaupt ist.

Zweiter Schritt: Firmenstruktur, Management, Finanzplanung sowie Exit

Ein weiterer Punkt, der bei den Investoren auf große Aufmerksamkeit stößt, ist die Firmenstruktur. Die Investmentmanager eruieren, wie sich die Struktur der Gesellschafter gestaltet. Selbst die geplante Managementstruktur wird evaluiert. Fragen, in wieweit etwaige Personen für die Unternehmensleitung vorgesehen sind und wie stark das momentane Team ist, werden geprüft. Die Investoren achten in diesem Zusammenhang auch darauf, dass deutlich erkennbar ist, welche Schlüsselpositionen besetzt werden müssen und ob es dafür bereits Kandidaten gibt. Darüber hinaus wird geprüft, welche Patente und Urherberrechte dem Unternehmen gehören.

Bei der Finanzplanung achten die Investmentmanager vor allem darauf, wie realistisch sich die Finanzplanung gestaltet und wie viel Kapital das Unternehmen tatsächlich benötigt.

Der finale Aspekt, der Exit, der im Rahmen dieser Evaluierung behandelt wird, klärt, ob ein Börsengang mit dem Unternehmen vorstellbar ist, an wen die Firma verkauft werden könnte und welche Exit-Bewertung zu erzielen möglich ist.

Eine detaillierte Analyse folgt in der Due Diligence

Eine Evaluierung stellt noch nicht die Due Diligence dar. An dieser Stelle haben die Venture Capital-Investoren noch keine detaillierte und systematische Analyse des Unternehmens beziehungsweise des Geschäftsplans durchgeführt, um einen Gesamteindruck der wirtschaftlichen Lage, der Zukunftsaussichten sowie des Chancen- und Risikoprofils des Unternehmens zu gewinnen.

Demnächst erläutere ich den Ablauf einer Due Diligence und den Abschluss eines sogenannten Term-Sheets, welches die Konditionen und Bedingungen einer Beteiligung dokumentiert.

Thema: Entrepeneurs, Investments, Know-how, Startups, Venture Capital | Kommentare (1) | Autor: Olaf

Interview mit Gründerszene

Samstag, 26. Februar 2011 18:10

So… ich mach jetzt mal den Guttenberg und poste das Interview welches Joel von der Gründerszene mit mir geführt hat. Ist das eigentlich erlaubt? Falls nicht – bitte gleich informieren. Ansonsten werden ich gleich tausende von Fußnoten setzen  ;-)

Olaf Jacobi, Target Partners, Venture-Capital, VC

Stell Dich doch mal kurz vor: Wer bist Du und wie bist Du als Investor unterwegs?

Ich heiße Olaf Jacobi, bin 43 Jahre alt und seit 1999 in der StartUp-Szene als Unternehmer, Gründer, Business-Angel und Venture-Capital-Investor aktiv. Als Partner bei Target Partners (www.targetpartners.de) investiere ich in junge Technologie-Unternehmen. Details über mich lest ihr auch auf Xing, LinkedIn und Facebook.

Gib uns doch mal ein paar Eckdaten zu euch: Größe, Größe des Fonds, Schwerpunkt, Stage, Investments…

Target Partners finanziert junge Technologie-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir investieren meistens in der A-Runde oder sogar in der Seed-Phase. Anschließend investieren wir in Folgerunden – entweder alleine oder zusammen mit weiteren Investoren.

Insgesamt haben wir 225 Millionen Euro „under management“. Unser aktueller Fonds hat eine Größe von 113 Millionen Euro. Im Durchschnitt investieren wir in der ersten Runde zwischen eins und drei Millionen und insgesamt in allen Finanzierungsrunden bis zu zirka sechs bis acht Millionen Euro.

Wir schauen uns alles an, was nicht tropft – also kein Life-Science, Biotech oder Pharma. Für uns ist es extrem wichtig, dass das Unternehmen das Potential hat, richtig groß zu werden.

Wie viel investiert ihr und wie viele Anteile müssen Gründer dafür an euch abtreten? „Das ist eine individuelle Sache“ zählt als Antwort übrigens nicht :-) .

Wie viel wir investieren hängt vom Kapitalbedarf des StartUps ab. Es gibt Unternehmen, in die wir mehr als zehn Millionen investiert haben, in andere haben wir insgesamt über mehrere Finanzierungsrunden nur fünf Millionen Euro investiert.

Also abtreten muss ein Gründer gar nichts. Als Venture-Capitalist investieren wir in ein Unternehmen und erhalten durch eine Kapitalerhöhung neue Unternehmensanteile. Dabei sind die Unternehmensbewertung und der Kapitalbedarf entscheidend für die Verwässerung der Gründer. Es kommt in der Regel auf die Phase des Unternehmens an. Ist es ein StartUp in der Seed-Phase, wird die Bewertung, zu der wir investieren, niedriger sein, als bei einem StartUp, welches bereits erste Umsätze macht.

Ein Unternehmer sollte einerseits versuchen, seine Anteile zusammen zu halten und sich nicht zu stark verwässern zu lassen – andererseits sollte der Unternehmer sein Unternehmen mit dem nötigen Kapital ausstatten, um am Markt wettbewerbsfähig zu sein.

Bist du selbst an den Investments Deines Fonds beteiligt? Zum Beispiel direkt oder über carry.

Von einem Partner einer Venture-Capital-Gesellschaft erwarten die Investoren, dass er selber in seinen Fonds investiert. Das ist relativ normal und ist bei den meisten Venture-Capital-Fonds der Fall. Wenn wir in ein StartUp investieren, dann ist also auch immer ein Teil der Investitionssumme aus unserer eigenen Tasche. Des weiteren partizipieren wir am Carry.

Was begeistert Dich am Job als VC?

Es ist spannend, jeden Tag neue Ideen zu sehen, neue Unternehmerpersönlichkeiten zu treffen und Märkte aus verschiedenen Perspektiven zu evaluieren. Faszinierend ist es, gemeinsam mit den Gründerteams deren Geschäftsideen zu diskutieren, zu modellieren und wenn man investiert hat, zu erleben, wie Dinge umgesetzt werden. Wenn ich dabei meine eigenen unternehmerischen Erfahrungen einbringen kann und dadurch die Teams unterstütze, dann freut es mich umso mehr.

Berichte mal von Deiner schlimmsten und Deiner besten unternehmerischen Erfahrung.

Die schlimmste unternehmerische Erfahrung bzw. die Erfahrung, an die ich mich sofort zurück erinnere, hat mich eines gelehrt: „Never ever believe in your own PR!“

Ich hatte ein StartUp gegründet, mit meinen Co-Founders einen Business-Case entworfen, diesen mit potentiellen Kunden und Partnern abgestimmt, dann einen Businessplan geschrieben und bin anschließend auf Investorensuche gegangen. Die Investoren haben wiederum den Markt, die Kunden und die Partner befragt und den Case auf Herz und Nieren geprüft. Mehrere namhafte Venture-Capitalisten haben dann investiert. Als wir das Unternehmen und unsere Produkte der Presse und der Öffentlichkeit vorstellten, gab es nur positive Clippings. Wir wurden schon als die direkten Wettbewerber von Microsoft gekürt. Long story short: stark wachsende Umsätze blieben aus. Darum – Never believe in your own PR!

Meine beste unternehmerische Erfahrung erspare ich uns. Vielleicht ist es auch die Gewissheit, dass alles möglich ist und es meistens nie so schlimm kommt, wie es zuerst scheint.

Was ist wichtiger: Das Team oder die Idee?

Warum wusste ich, dass diese Frage kommt? Weil diese Frage immer gestellt wird – egal ob ich auf einer Konferenz gefragt werde oder einen Fragebogen erhalte.

Nun, diese Frage und die Antwort dazu sind einfach fern der Realität und eher philosophischer Natur: Wenn ein richtig gutes Team eine schlechte Idee hat, dann ist es kein richtig gutes Team. Sollte ein eher mäßiges Team eine sehr gute Idee haben, dann ist die Idee es wert, dass sich das Team verstärkt und verbessert.

Gibt es das ideale Gründerteam?

Gründerteams sind so vielfältig wie es Geschäftsideen sind. Für den einen Business-Case ist unter Umständen ein sehr erfahrenes Team essentiell. Für einen anderen Case braucht das Team vielleicht keine Branchenerfahrungen und –kontakte.

Es gibt ein paar Eigenschaften, die ein guter Unternehmer meiner Meinung nach haben sollte. Er/sie sollte gewinnen und die eigenen Ideen in die Realität umsetzen wollen. Es ist wichtig, dass man als Unternehmer und Gründer seinen Weg verfolgt und sich nicht zu schnell von diesem abbringen lässt – jedoch ist es auch wichtig, dass man als Gründer zuhören kann und nicht beratungsresistent ist.

Was muss ein Gründer machen, um bei euch eine Finanzierung zu bekommen? Welches sind die bedeutendsten Kriterien bei StartUps für Dich?

Die wichtigsten Kriterien nach denen wir ein StartUp bzw. einen Business-Case bewerten sind das adressierte Marktpotenzial, wie verteidigbar die Technologie bzw. das Geschäftsmodell ist und wie groß ein Unternehmen werden kann.

Was ist wichtiger – Profitabilität oder Wachstum?

Jedes zu seiner Zeit. Wachstum ist natürlich in den ersten Jahren eines StartUps das A und O. Der Weg zur Profitabilität muss aber irgendwann klar zu erkennen sein. Das heißt nicht, dass ein Unternehmen nicht mehr wachsen muss, wenn es profitabel ist.

Welches sind die Top 3 Kardinalsfehler von StartUps in Deutschland?

  1. Zu geringes Marktpotential: Ein Hauptgrund, weshalb StartUps nicht erfolgreich sind, ist ein zu gering adressiertes Marktpotenzial. Das Marktpotenzial zu bestimmen ist eine der wichtigsten Aufgaben bei der Erstellung des Geschäftsmodells. Dabei sollte ein StartUp einen detaillierten Ansatz wählen (Bottom-up).
  2. Fehler oder falsche Annahmen beim Geschäftsmodell: Gründer sind häufig zu optimistisch hinsichtlich der Kundengewinnung. Ich habe selbst den Fehler begangen und habe es als Investor hundertfach gesehen. Hierbei sollte man als Unternehmer sehr vorsichtig sein und den eigenen Businessplan (P&L und Cashflow) auf Basis einer konservativen Planung erstellen. Eine wichtige Erkenntnis: Es dauert immer länger als man anfangs gedacht hat.
  3. Nicht genügend Cash: Ein weiterer Fehler, der das StartUp “killen” kann ist eine falsche Cash-Planung und eine zu optimistische Annahme, wie einfach es ist, zusätzliches Cash ins Unternehmen zu bekommen. Cash ist king – und Cash ist Chefsache!
  4. Sales, Sales, Sales,…: Leider ist es ein Muster, dass deutsche Technologie-StartUps oft hervorragende Entwickler im Team haben, aber leider auch oft zu schwach besetzt sind, wenn es um die Vermarktung geht. Ich habe es einige Male gesehen, dass deutsche StartUps ihre Produkte und/oder Services zu perfekt entwickeln wollten, bevor sie mit der Vermarktung starteten.

USA vs. EU – hinken wir Amerika in Sachen VC und Entrepreneurship hinterher?

Allein historisch bedingt steckt in der amerikanischen Mentalität einfach der Pioniergeist, der sich im Gründertum niederschlägt. Auch die Fakten auf Kapitalseite sprechen dafür: In den USA beträgt das Venture-Capital-Kapital 100 US-Dollar pro Einwohner, in Europa hingegen nur zehn US-Dollar. Langsam aber sicher kann man in Europa beobachten, wie sich die Einstellung zum Unternehmer-Dasein verbessert. Das sind gute Signale und wir arbeiten weiter daran.

Welche Themen sind für Dich derzeit hot?

  • Generell der Bereich „Web of Data“
  • Vertikale Software-As-A-Service-Anwendungen (SaaS), die alte Software ablösen können
  • Internationale Social-Gaming-Cases
  • Das Thema Green-Tech im weiteren Sinne
  • Technologie und Geschäftsmodelle im Mobile-Bereich

Wie stehst du zu Copycats?

Jetzt soll ich mich wohl für oder gegen Copycats äußern. Wer mich kennt und wer oben gelesen hat, in was wir investieren bzw. welches unsere wichtigsten Bewertungskriterien hinsichtlich eines Investments sind, der kommt von allein auf die Antwort.

Wahrscheinlich muss man sich als Investor voll und ganz auf diesen „Produktionsprozess“ – das Kopieren von Geschäftsmodellen und das schnelle Exekutieren – fokussieren, um erfolgreich zu sein und um die Gründerteams von Copycats unterstützen zu können. Unser Ding ist es nicht unbedingt. Ich möchte Copycats nicht per se schlecht machen. Vieles wird kopiert, adaptiert, angepasst, verbessert und abgewandelt – nicht nur im Internet.

Außerdem ist es ja manchmal auch ganz amüsant, die Aufregung zwischen den verschiedenen Inkubatoren und Copycat-Investoren von der Seitenlinie zu beobachten. Wir sollten das Thema nicht überbewerten bzw. überstrapazieren. Es gibt weitaus mehr StartUps in Deutschland, die innovativ sind und etwas Neues entwickeln, als StartUps, die einfach per Copy-and- Paste Geschäftsmodelle kopieren.

Auf welchen StartUp-Events kann man euch treffen und welche Blogs/Zeitungen kannst du empfehlen?

Auf folgenden Events war ich oder plane ich teilzunehmen:

Folgende Blogs lese ich regelmäßig:

Thema: Entrepeneurs, Investments, Startups, Venture Capital | Kommentare (0) | Autor: Olaf

Fazit zum Munich Venture Summit 2011

Sonntag, 13. Februar 2011 12:21

Gestern (Samstag, 12.2.2011) veranstaltete die Munich Business School den Munich Venture Summit. Ein Kongress zum Networking, Erfahrungsaustausch, und Pitchen für und mit jungen Unternehmern, Gründern und zukünftigen Unternehmern.

Es waren über 250 Teilnehmer dort und ein kurzer Check während meines Vortrags ergab, dass fast alle Gründer, Unternehmer oder potentielle Gründer waren. Nur ein einziger Berater hatte sich verirrt.

Da ich in den letzten Jahren sehr häufig auf vergleichbaren Veranstaltungen war, fällt mir ein Vergleich nicht allzu schwer. Sehr wichtig bei einem solchen „Gründer-Event“ ist meiner Meinung nach die Grundstimmung. Beim diesjährigen Munich Venture Summit war diese Stimmung sehr gut. Ich würde sie als inspirierend bezeichnen. Die Teilnehmer haben sich intensiv ausgetauscht, es wurde gefachsimpelt, genetworked, Business Cases verglichen und auch viel gelacht.

Neben den Keynotes und Panels gab es eine Speed-Dating-Session in der 10 Startups die Chance hatten, ihren Case an 10 „vermeintliche“ Investoren zu pitchen.

Zwei Highlights (in jeglicher Hinsicht):

Christof Wittig hat in seinem Vortrag über das Silicon Valley hervorragend dargestellt, wo die Unterschiede zu Technologie-Clustern in Deutschland sind. Es geht um das Eco-System im Silicon Valley, bestehend aus Unis, Gründern, Busines Angels, VCs, Events, Networking und der Innovationskraft. Ein hervorragender Vortrag! I was energized :-)

Ein quasi-motivierender Vortrag von Erich Lejeune über Motivation: Ich fasse wertend zusammen was ich als Zuhörer aus dem Vortrag gelernt habe: Herr Lejeune ist der Erfinder des deutschen ecommerce, er kennt Steve Jobs, er hat Herrn Siemens mal einen Brief geschrieben in dem stand, dass er ihn kennen lernen möchte und er hat einen Verkäufer (der Ärmste) im Münchner Apple-Store so lange gegängelt bis der Verkäufer das defekte iPhone umgetauscht hat. Wow – ich bin jetzt wirklich extrem motiviert :-(

Ach, ich vergaß – die Schirmherrschaft hatte unser aller Wirtschaftsminister Rainer Brüderle.  Ist Herr Brüderle wirklich der Schirmherr, den man als junger Gründer haben möchte? Das ist keine persönliche Wertung von Herr Brüderle aber ich frage mich: Was kann ein Politiker (völlig unabhängig in welcher Partei dieser Politiker ist) denn für junge Gründer tun? Ist ein Politiker ein positiver Image-Träger für junge Gründer? Weder Herr Brüderle noch irgendwer aus dem Bundeswirtschaftsministerium hat sich am Samstag in München auf dem MVS sehen lassen.



Thema: Entrepeneurs, Fun, Investments, Startups, Venture Capital | Kommentare (3) | Autor: Olaf

War die Krise vielleicht sogar die beste Zeit zum Gründen?

Montag, 7. Februar 2011 8:53

Viele Gründerteams reagierten in Zeiten der Finanzkrise (September 2008 bis Anfang 2010) zurückhaltend und verschoben den Markteintritt ihres Startups. Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung und längere Sales-Cycles schreckten Jungunternehmer ab. Doch brachte die Finanzkrise wirklich nur Nachteile mit sich oder konnten Startups sogar Vorteile für ihr neues Unternehmen nutzen?

Mit etwas Abstand betrachtet gab es während der Finanzkrise auch Vorteile und Chancen Start-ups.

Freie Ressourcen

Speziell während der Krise und dem heftigen wirtschaftlichen Abschwung waren Mitarbeiter verfügbar und meist auch günstiger als noch vor den Krisenjahren. Das Team ist oft loyaler gegenüber dem Arbeitgeber, wenn es darum geht, zusammen und gestärkt aus einer Krise hervorzugehen. Auch Büroräume und die dazugehörige Ausstattung gab es günstiger. Selten war eine Expansion derart kostenschonend wie zwischen Ende 2008 und Anfang 2010.

Weniger Mitbewerber auf dem Kapitalmarkt

Speziell die langwierige Kapitalbeschaffung hat viele Gründer zweifeln lassen. Doch auch hier gab es Chancen: Da weniger Startups um die Kapitalgeber konkurrierten, konnten auch in Krisenzeiten interessante Geschäftsideen finanziert werden. Daher sollten sich Jungunternehmer auf der einen Seite auf längere Wartezeiten einstellen. Auf der anderen Seite konnte man mit einer zukunftsfähigen Geschäftsidee und einem sauber ausgearbeiteten Business Plan auch in Zeiten der Krise einen Venture Capital-Investor überzeugen. Jetzt nachdem das Gröbste überstanden ist, erhöhen sich die Anzahl der eingehenden Businesspläne von Monat zu Monat. Die Nachfrage nach Kapital steigt rapide.

An die Zeit nach der Krise denken

Nach jeder Krise folgt eine Zeit des Aufschwungs. Diesen Umstand sollten Startups im Hinterkopf behalten und das Unternehmen dementsprechend ausrichten. Gründer, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gestartet sind, haben klare Vorteile: Große Unternehmen suchen im Aufschwung (also jetzt) nach neuen Ideen, spannenden Konzepten und attraktiven Perspektiven. Wer heute ein funktionierendes Geschäftsmodell mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen vorweisen kann, ist im Vorteil und kann sein Unternehmen vielleicht zu guten Preisen an einen der Großen verkaufen oder ist in einer solch guten Position, dass er sein Unternehmen weiter wachsen lassen kann, da mögliche Wettbewerber weit hinter ihm sind. Hier können allerdings nur die Jungunternehmen punkten, die ihre erste Seed-Phase schon hinter sich haben und die ihre Produkte erfolgreich auf dem Markt positioniert haben.

Kurz: Auch eine Krise kann Vorteile und Chancen für Start-ups bieten. Es gilt, diese sinnvoll zu nutzen.

Thema: Entrepeneurs, Investments, Startups, Venture Capital | Kommentare (0) | Autor: Olaf

Seedlounge in München – Live Crowd-Funding für Startups

Donnerstag, 27. Januar 2011 12:50

Gestern am 26.1.2011 fand die erste Seedlounge in München statt. Soviel vorab – die beiden Initiatoren Christian Kutschka und Chris Leeb haben einen super Job gemacht. Zu dem Event wurden Investoren und Startups eingeladen – es kamen ca. 200 Teilnehmer. CONGRATS!

Letzten Sommer hat mich Christian über die Idee zur Seedlounge informiert und mich gefragt, ob ich mitmachen würde. Ich war von dem Konzept angetan und habe sofort zugesagt. Als Jury-Mitglied habe ich gemeinsam mit meinen Jury-Kollegen viele spannende Business Cases betrachtet und bewertet.

Von uns wurden in den letzten Wochen isngesamt 6 Startups aus über 120 Bewerbern ausgewählt. Vielen Dank an alle 120 Unternehmer!

Christian und Chris haben mich gefragt, ob ich eine Key-Note halten könnte. Hier die Slides (ohne Tonspur):



Ablauf:

Nach den Key-Notes haben die 6 Startups jeweils 5 Minuten präsentiert. Ein kleiner Tipp von mir alle 6 Unternehmenr:  “Bitte – übt Euren Pitch. You never get a second chance to make a first impression!”

Die 6 Startups waren:

  • ClearKarma
  • Helden der Arbeit
  • FeedFabrik
  • Gnowsis
  • Intelligent Remove
  • Elternplaner

Anschließend durften die Zuschauer per SMS voten. Die besten 3 Startups kamen dann ins Finale – oder laut DSDS in den Recall ;-)

Ins Finale kamen:

  • ClearKarma
  • Gnowsis
  • Intelligent Remove

Fazit:

Eine tolle Veranstaltung, die insgesamt sehr organisiert wurde. Weiter so!

Thema: Allgemein, Entrepeneurs, Investments, Startups, Technology, Venture Capital | Kommentare (1) | Autor: Olaf

Gründen in der Krise

Sonntag, 16. Januar 2011 16:20

Die vergangene Finanzkrise stellte auch für Jungunternehmer eine Herausforderung dar. Die Hausbank erwartete mehr Sicherheiten bei der Kreditvergabe, die ersten hart erarbeiteten Umsätze sanken zum Teil und auch der Business Angel war zurückhaltender bei der Vergabe von liquiden Mitteln.

Welche Hindernisse muss ein Gründerteam speziell in der Krise überwinden, um ein Start-up erfolgreich aufzubauen?

Die Kosten im Blick behalten

In schwierigen Zeiten muss ein Start-up auf die Kosten schauen und versuchen, diese den veränderten Bedingungen anzupassen. Daher sollte das Management bemüht sein, die wichtigsten Kostentreiber wie die Miete oder die Gehälter zum Teil neu zu verhandeln.

Mit weniger Kapital im Markt rechnen

Venture Capital-Investoren sind zurückhaltender, da weniger Kapital zur Verfügung steht und Investoren unter Umständen abwarten, um zu erkennen, in welchen Märkten die größten Auswirkungen zu erwarten sind . Auch die Business Angel agieren vorsichtiger und investieren weniger, um ihr Geld zusammen zu halten. Die Kapitalbeschaffung erschwert sich für das Gründerteam daher deutlich, da sich die Geldgeber verstärkt auf die Portfoliopflege konzentrieren und vermehrt vorhandene Liquidität für bestehende Portfoliounternehmen reservieren. Das alles hat Auswirkungen auf die Finanzplanung eines Start-ups – Cash is King.

Weitblick zahlt sich aus

Jungunternehmer müssen genau wissen, wann sie frisches Kapital benötigen und sich auf langwierige Finanzierungsrunden einstellen. Daher sollte jedes Gründerteam die Kosten in den Mittelpunkt stellen und die Cash-Burn-Rate, also die Geschwindigkeit, mit der die finanziellen Mittel aufgebraucht werden, herunterfahren. So stehen die Chancen für Start-ups auch in Krisenzeiten gut, gestärkt aus dieser hervorzugehen.

Auch die Konkurrenz hat Probleme

Eine Krise betrifft meist nicht nur einen Sektor, sie bereitet Unternehmen branchenübergreifend Probleme. Das Start-up kann davon ausgehen, dass große und etablierte Unternehmen weniger innovativ sind, da Investitionen gekürzt werden und weniger Personal eingestellt wird. Für viele Arbeitnehmer gilt es indes, Arbeitsplatzsicherung zu betreiben. Daher sollte das Gründerteam nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern den angesprochenen Problemen aktiv entgegentreten.

Thema: Entrepeneurs, Investments, Startups, Venture Capital | Kommentare (3) | Autor: Olaf

2010 – das war’s

Freitag, 24. Dezember 2010 16:04

Zu aller erst möchte ich mich bei allen Unternehmern bedanken. Wir haben dieses Jahr mehr Deals als je zuvor gesehen. Es ist einfach genial zu erkennen, welch wachsender Gründergeist und welch Kreativität in Deutschland herrscht. Nicht nur in Deutschland – dieses Jahr haben wir sehr viele Teams aus Österreich und aus der Schweiz gesehen.

Unglaublich aber wahr: das Jahr ist beinahe vorbei. Irgendwie habe ich es gar nicht mitbekommen. Woran liegt es? An den vielen Deals, die wir jede Woche erhalten? An der spannenden (in jeglicher Hinsicht) Entwicklung unserer Portfolio-Unternehmen? Oder an der zum Teil atemberaubenden News und Trends in der Startup-Szene in Europa und in den USA?

Als Unternehmer ist man an einen monatlichen Rhythmus gewöhnt. Jeden Monat werden die Umsatz-Uhren auf Null gestellt und das Rennen beginnt von Neuen.

Als Venture Capital Investor scheint die Zeit in größeren Zeiteinheiten fortzuschreiten. Es geht von Board-Meeting zum nächten Board-Meeting – alle 2 oder 3 Monate. Ist ja auch egal wieso. Fakt ist 2010 ist nun fast vorbei. Was hat 2010 gebracht? Was haben wir erlebt? Ich bleibe gedanklich kurz stehen und schaue in den Rückspiegel.

Vor ein paar Tagen hat mich die Gründerszene gefragt, was für mich in 2010 prägnant war und was 2011 sein wird. Meine Antwort:

Was Wachstum und Geschwindigkeit angeht, dachte ich bis zum Anfang des Jahres, dass Google und Facebook unschlagbar sein werden. Zynga und Groupon haben mich in 2010 eines Besseren belehrt. Mein Fazit 2010: Gratulation an Alexander, Mark und Oliver. Execution at its best!

Ich wünsche mir für 2011 viele interessante Business-Cases, die das Potential haben, alleine richtig groß zu werden und nicht nur darauf warten, von einem US-Anbieter nach ein oder zwei Jahren übernommen zu werden.

Important Message:

Dear Christian, Dominik, Josef, Keith, Marc, Michael, Rene, Tim, Tom, Uli, Volker,

Thank you for all your efforts, your unparalleled creativeness and your infinite commitment. I wish you all the best for 2011.

Merry Christmas and Happy Holidays to you and to your families!

OJ

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Thema: Entrepeneurs, Investments, Startups | Kommentare (1) | Autor: Olaf

Das aktuelle “Rat Race” auf der deutschen Internet-Startup-Rennbahn

Freitag, 3. Dezember 2010 0:00

Das Rennen (rat race) ist eröffnet. Eigentlich rennen sie schon seit einigen Monaten. Die fünf deutschen Startups im Re-Commerce-Segment. Es wird sicherlich sehr spannend zu beobachten sein, wer nach ein paar Monaten die Nase vorne haben wird.

http://www.wirkaufens.de/

http://www.flip4new.de/

http://www.zonzoo.de/

http://www.rebuy.de/

http://www.momox.de/

Haben wir sowas bereits in diesem und letzten Jahr gesehen? Ja, klar. Das Rennen der Groupon-Klone. Die lange Liste erspare ich uns.

Thema: Entrepeneurs, Investments, Startups | Kommentare (5) | Autor: Olaf

Welche Formen der Start-up-Finanzierung kommen für junge Unternehmen in Frage? (Teil 3)

Samstag, 23. Oktober 2010 16:35

Im ersten Beitrag zu den möglichen Formen der Start-up-Finanzierung wurden die Einzelheiten der Gründerfonds vorgestellt. Im zweiten Beitrag wurden Business Angels im Detail beschrieben. Der heutige Teil erklärt, was es mit Seed- und Early Stage Venture Capital-Investoren auf sich hat.

Die passende Finanzierung gemäß Gründungsfortschritt

Beteiligungsgesellschaften stellen Seed- und Early Stage Venture Capital zu verschiedenen Phasen eines Start-ups zur Verfügung. Venture Capital wird in der Seed-Phase bereits vor der Produktfertigstellung benötigt und dient damit meist als Investition zur Technologie- und Produktentwicklung. Bei Kapital in der Early Stage-Phase sind bereits erste Produkte und auch Kunden vorhanden, hier gilt es, gezielt in den Organisationsaufbau des Start-ups und in die Kundengewinnung zu investieren.

Die deutsche Venture Capital-Landschaft im Überblick

Seit 2003 sind die Möglichkeiten für Gründerteams sehr gering, in Deutschland einen passenden Seed Venture Capital-Investor zu finden. Beteiligungsgesellschaften haben sich aus der Finanzierung dieser Unternehmensphase als Hauptinvestmentfokus zurückgezogen. Daher wurde von der Bundesregierung der High-Tech Gründerfonds ins Leben gerufen, welchen ich im ersten Teil der Kolumnenreihe näher beschrieben habe. Die führenden Early Stage Venture Capital-Investoren sind unter anderem: EarlyBird, Target Partners und als paneuropäischer Investor Wellington Partners. Des Weiteren gibt es kleinere Venture Capital-Gesellschaften wie Neuhaus Partners oder Baytech, die von Jungunternehmern berücksichtigt werden sollten.

Der typische Ablauf einer Sart-up-Finanzierung

Die ersten finanziellen Mittel stellt der Gründer selbst zur Verfügung. Meist deckt das erste Kapital die Ausgaben des Jungunternehmens nur für kurze Zeit. Hier ist es wichtig, einen geeigneten Business Angel zu finden, der das Start-up mit Know-How und mit einem ersten Investment unterstützt. Welche Kriterien es bei der Auswahl eines Business Angels zu beachten gibt, wurde in der vorangegangenen Ausgabe meiner Kolumne im Detail beschrieben. Benötigt das Start-up weiteres Kapital, sind Early Stage Venture Capital-Investoren die erste Wahl. Die Beteiligungssumme bei der ersten VC-Runde liegt in der Regel bei ein bis drei Millionen Euro, die auch von zwei Investoren bereitgestellt werden kann.

Tipps für Jungunternehmer bei der Suche nach Venture Capital

Ein Business Plan sollte initial an nur wenige Venture Capital-Investoren verschickt werden, um aus dem ersten Feedback für weitere VC-Ansprachen zu lernen. Eine gute Vorauswahl der möglichen VC-Partner ist daher sehr wichtig. Hier kann das Gründerteam auf die Erfahrungen des Business Angels zurückgreifen. Dieser ist nicht nur bei der Investorensuche heranzuziehen, sondern auch bei der Gestaltung des Business Plans. Dieses Dokument muss in sich schlüssig sein und die wichtigsten Merkmale des Start-ups kurz und prägnant auf den Punkt bringen. Das Markpotenzial ist bei der Entscheidung über mögliche Beteiligungen ebenso entscheidend wie der dargestellte Kundennutzen oder das zukünftige Alleinstellungsmerkmal des Jungunternehmens. Ein bereits in der Gründungsphase vollständig besetztes Management mit klaren Zielen hilft bei der Akquisition von frischem Kapital.

Thema: Entrepeneurs, Investments, Startups, Technology | Kommentare (0) | Autor: Olaf